Zusammenfassende Meldung (ZM)

Die Zusammenfassende Meldung (ZM) ist ein Kernstück des Umsatzsteuer-Kontrollverfahrens innerhalb der EU. In der ZM werden alle Produktverkäufe in einen anderen EU-Mitgliedstaat und auch Provisionseinnahmen aufgelistet. Grundlage dafür ist die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IDNr.) des Kunden und die Summe der Umsätze.

Art der Leistung

Im ZM-Protkoll wird die USt-IDNr. des Kunden aufgelistet - die Auslandsumsätze unterteilt nach der Art der Leistung. Somit kann es vorkommen, dass eine USt-IDNr. bzw. ein Kunde zweimal aufgelistet wird - aber mit unterschiedlichen Leistungsarten.

lexoffice unterscheidet in:

L = Innergemeinschaftliche Lieferung

S = Sonstige (Dienst-) Leistungen

Meldezeitraum + Abgabefrist

In der Regel wird die ZM im gleichen Zeitraum wie die Umsatzsteuer-Voranmeldung übermittelt, also monatlich oder quartalsweise (im Ausnahmefall auch jährlich).  Die Meldung muss spätestens bis zum 25. Tag des Folgemonats an das Finanzamt übermittelt werden. Diese Regel gilt unabhängig davon, ob für die Abgabe der Umsatzsteuer-Voranmeldung eine Dauerfristverlängerung in Anspruch genommen wird.

Eine ZM ist nur dann zu übermitteln, wenn im entsprechenden Meldezeitraum Umsätze in einen anderen EU-Mitgliedstaat getätigt wurden. Wurden keine Auslandsumsätze getätigt ist, keine Nullmeldung erforderlich.

Wie kommen die Daten in die Zusammenfassende Meldung?

Ausgangsbelege (Rechnungen und Rechnungskorrekturen)

Wenn Sie Ausgangsbelege erfassen, können sie Innergemeinschaftliche Lieferungen berücksichtigen. Aktivieren Sie im Kontaktdatensatz einfach die Option Steuerfreie Rechnungen erlauben.

Stellen Sie das nächste Mal eine Rechnung in lexoffice an einen Kunden mit einer Umsatzsteuer-ID aus der EU, so bietet Ihnen lexoffice automatisch an diese als “Innergemeinschaftliche Lieferung” zu stellen.

Belegerfassung: Typ Einnahme oder Einahmen-Minderung

In lexoffice stehen Ihnen zum Erfassen der Umsätze in einen anderen EU-Mitgliedstaat zwei Einnahmen-Kategorien zur Verfügung:


Wählen Sie einfach die Kategorie um den Rest kümmern wir uns, so dass die Angaben in der Umsatzsteuer-Voranmeldung und der Zusammenfassenden Meldung  - wie vom Gesetzgeber gewünscht - übereinstimmen.

Belegdatum vs. Zahldatum: Zu welchem Zeitpunkt erfolgt der Ausweis?

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